
Wie viele Server gibt es eigentlich in Ihrem Unternehmen, die nur einen einzigen Zweck haben und durch diesen kaum ausgelastet werden?
Um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden werden einzelne Kerndienste (z.B. Datenbankserver, E-Mail Server, Domänencontroller, ...) auf jeweils einem (oder mehreren) physischen Server installiert. Obwohl dadurch die Wechselwirkungen vermieden werden, ist diese Planung dennoch nicht optimal, da die hierfür eingesetzten modernen physischen Server meist nur minimal ausgelastet werden.
Bei der Virtualisierung werden einerseits die Wechselwirkungen vermieden, da jeder Dienst auf einem eigenen Betriebssystem in einer abgekapselten virtuellen Hardware betrieben wird. Gleichzeitig greift diese virtuelle Hardware aber zusammen mit anderer virtueller Hardware auf ein und dieselbe physische Hardware zu. So können auf einem physischen Server zahlreiche virtuelle Server betrieben werden.
Skalierbarkeit & Energieeffizienz
In vielen Unternehmen werden Standby Systeme aktiv betrieben um im Falle von Performanceengpässen zusätzliche Leistung zur Verfügung zu stellen. Oft sind diese Systeme dauerhaft eingeschaltet und verbrauchen so zusätzliche Energie.
Mit Virtualisierung lassen sich die vorhandenen Ressourcen deutlich effizienter nutzen. Nicht benötigte Hardware kann im Standby Modus auf den Einsatz warten.

Der Virtualisierungsdienst erkennt automatisch Ressourcenengpässe, fährt Systeme aus dem Standby in den Livebetrieb hoch und verschiebt dann selbstständig virtuelle Maschinen anhand vordefinierter Regeln.
Sind bereits alle physischen Systeme in Betrieb und es kommt dennoch zu Ressourcenengpässen, z.B. weil die Buchhaltung umfangfreiche Datenbankoperationen für den Monatsabschluss ausführt, oder die Produktion für Weihnachten produziert, so können nach Bedarf weniger wichtige virtuelle Server heruntergefahren werden, um Platz für die Kernprozesse Ihres Unternehmens verfügbar zu machen.