Virtualisierung & Cloud Computing
Nicht zuletzt durch Artikel in Wirtschaftszeitungen und Tageszeitungen rückt das Thema "Cloud" immer mehr in den Fokus der Geschäftsführer und IT-Leiter in Unternehmen aller Grössen. Doch was ist die Cloud eigentlich, und wo landen meine Daten wenn ich mich in die Cloud begebe?
Virtualisierung und Cloud Computing, das sind eng vernetzte Themen mit doch gravierenden Unterschieden. Themen, die eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Zielen, Sicherheitsanforderungen und Prozessen des eigenen Unternehmens notwendig machen. Keine Hochglanzbrochüre kann hier eine intensive Planung und saubere Herangehensweise ersetzen.
Wie unterscheiden sich Virtualisierung und Cloud Computing voneinander?
Virtualisierung: Bei der (Infrastruktur-)Virtualisierung wird ein physischer Server genutzt um mehrere virtuelle Server zu beherbergen. Mehrere physische Server können dabei zu einer Servergruppe (Cluster) zusammengeschaltet werden, so dass der Ausfall einer physischen Maschine komplett abgefangen werden kann und alle Dienste unbeeinträchtigt weiter zur Verfügung stehen. Zusätzlich führt die Konsolidierung mehrerer unausgelasteter physischer Maschinen zu signifikanten Einsparungen bei den Strom- und Betriebskosten.
Cloud Computing: Das Cloud Computing basiert auf Virtualisierung und wäre ohne Virtualisierung kaum möglich. Im Unterschied zu der Virtualisierung im eigenen Unternehmen wird beim Cloud Computing meist nur die Rechenleistung oder gleich ein kompletter Dienst als Abo extern eingekauft.
Während die Virtualisierung unbestritten zu Effiziengewinnen für das Unternehmen führt und ein Pflichtthema für jede moderne IT Abteilung ist oder sein müsste, wird Cloud Computing in Fachkreisen nach wie vor kontrovers diskutiert. Insbesondere die Herausgabe von kritischen Daten an Dritte Unternehmen und die teilweise nicht vorhandene Transparenz bei den Cloud Providern sind nicht für jeden Unternehmenstyp geeignet.